Die Treidler

 Archiv 2011

 

HANSPETER MÜNCH

Metamorphose_8_quer_hpDas Mysterium der Farbe

Eröffnung am Sonntag, 23. Januar 2011, 16:00 Uhr

im Kunsthaus Frankenthal

es spricht Dr. Andrea Nisters, Speyer

Friederike Pasquay, Violoncello, spielt Bach

 

 

Ausstellung

Dienstag, 25. Januar bis Sonntag, 20. Februar 2011 geöffnet

Dienstag bis Sonntag 14–18, Donnerstag 14–20 Uhr, Montag geschlossen

es erscheint ein Katalog

 

 

 

 

 

Hanspeter Münch, Metamorphose 8, Acryl auf Leinwand, 180 x 140 cm, 2008

 

Abend im Haus

Donnerstag, 3. Februar 2011, 19:00 Uhr

Prof. Hanspeter Münch spricht über seinen malerischen Weg

im Zusammenhang mit der Entstehung der modernen Malerei.

Eintritt incl. ein Getränk 5 Euro

      

 

 

Der Künstler zu seiner Arbeit: Über meine Bilder

 

Malerei ist eine Kunst, die sich in der Fläche verwirklicht. Sie lebt aber, je komplexer sie realisiert ist, von gestalterischen Gegensätzen. Die Kunst war und ist es, diese Widersprüche möglichst vielgestaltig in neue Ganzheiten zu integrieren.

Im 20. Jahrhundert führten die Künste demgegenüber Wege und Möglichkeiten der Reduktion in diesen künstlerischen Mitteln vor Augen. Diese wurden bis hin zu ihrer Negation, ihrer Aufhebung, aber auch ihrer Erweiterung in den Realraum und in den Einbezug neuer Medien weitergeführt. Es ging stets um Grenzerweiterungen.

Solche Auffassungs- und Vorgehensweisen der sogenannten Avantgarde erscheinen heute linear, hinreichend verwirklicht und historisch. Ich halte im 21. Jahrhundert neue Sichtweisen auf die Kunst für erforderlich, substanzielle Kunstauffassungen für erstrebenswert, die über den Brückenschlag zu großen malerischen Epochen zu neuen Bewertungen kommen.

Malerische Untersuchungen, realisiert aus der Autonomie und Komplexität der künstlerischen Mittel, ermöglichen die Öffnung der Malerei zu neuen und spezifischen, vielschichtigeren Erfahrungs- und Reflexionsebenen. Sie werden sich auch als Gewinn für die autonomen Betrachter erweisen.

Dieser Auffassung habe ich in meinen Bildern Gestalt gegeben, indem aus der Flächenfarbe nicht nur Raumtiefe erzeugt, sondern auch ihr Gegenpol Raumvolumen, also Plastizität entwickelt wird. Farbschichtungen und Lasuren erzeugen den Bildkörper, die Farbmodulationen einen Schwingungsraum, der zwischen dem Bildgrund und dem Betrachter atmet.

Farbvolumen lassen auch stoffliche Differenzierungen entstehen und evozieren damit ganz unterschiedliche Assoziationen. Sie wirken nun nicht mehr, wie in der abstrakten Malerei, von der Natur zum Bild, sondern umgekehrt vom Bild zur Natur. Malerei konkretisiert sich  neu aufgrund ihrer Körperlichkeit und aus der Autonomie komplexer künstlerischer Mittel.

Sie erschließt damit neue Wirkungskreise.

Hanspeter Münch 2010

 

 

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ANNE KOLVENBACH

 

Passagen

Malerei

Eröffnung am Freitag, 25. März 2011, 19:00 Uhr

im Kunsthaus Frankenthal

 

 

Ausstellung

von Samstag, 26. März bis zum Samstag, 9. April geöffnet

Dienstag bis Sonntag 14-18, Donnerstag 14-20 Uhr, Montag geschlossen

 

Finissage

Sonntag, 10. April, 11-13 Uhr.

  

"wechseln", 2006, Teil V-IV, Acryl auf Lwd., 210 x 470 cm, sechsteilig





Impressionen - die Vernissage

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Kultursommer Rheinland-Pfalz/ Kulturtage Frankenthal

TISCH-Tatsachen - Künstler "decken auf"

 

 

 

Vorschau

 

 

Unter Beteiligung der folgenden TREIDLER-Künstler:

 

SYLVIA BOHRMANN   *   URSULA FABER (5)   *   USCHI FREYMEYER  (6)   *   SUSANNE ROSA GEIGER   *   JOACHIM HANISCH   *   ADELHEID HEINRICH (1)  *  INGRID KUßMAUL  (4)  *   ULRIKE VON MÜNCHHAUSEN (2)  *   HELMUT RIED  (3)  *   GABY SANN   *   VERENA SCHUBERT   *  DIETLINDE SPIEß VON GLENCAIRN  *  ADAM TUMELE

 

13 Tisch-Installationen

auf dem Gelände des ehemaligen Kanalhafens,

am 22.Mai, Beginn 12.30 Uhr

 

Vorher:

"Treidelpfad zur Kunst"

Treideln Teil 1 - vom Metznerpark zum Kanalhafen

Beginn 12.00 Uhr

 

Anschließend:

"Treidelpfad zur Kunst"

Treideln Teil 2 - vom Kanalhafen zum Kunsthaus

Beginn 16.00 Uhr




VERENA  SCHUBERT-ANDRES

Verena_80

Herzlichen Glückwunsch zum 80. Geburtstag!

 

Anläßlich des Geburtstags von Gründungsmitglied Verena Schubert-Andres hat der Kunstverein einen Plan mit einem Verzeichnis der über 200 künstlerisch gestalteten Grabdenkmale auf dem Hauptfriedhof in Frankenthal herausgegeben.

Unter dem Titel "Wanderer, kommst du nach Fra...." sind in drei Tourenvorschlägen die individuell gestalteteten Grabzeichen der Steinbildhauerin zusammengefasst. Für eine Schutzgebühr von 3 Euro zu erhalten auf der Friedhofsverwaltung oder am Informationsschalter des Rathauses sowie im Erkenbertmuseum und zu den Öffnungszeiten der TREIDLER-Ausstellungen.

Mai 2011





SÁNDOR KECSKEMÉTI

mehrere_Tonpl_500Skulpturen und Zeichnungen

Eröffnung am Sonntag, 5. Juni, 16 Uhr

 Einführung durch den Autor Peter Dempf

 

Ausstellung

im Kunsthaus Frankenthal

vom Dienstag, 7. Juni bis zum Sonntag, 26. Juni,

geöffnet

Dienstag bis Sonntag 14 - 18, Donnerstag 14 - 20 Uhr

Montag geschlossen

 

 

 

 

 

 

Plastiken aus verschiedenen keramischen Massen

 

Mitgliederversammlung des Jahres 2011

Donnerstag, 25. August, 19:30

Mitglieder und die, die es an diesem Tag werden wollen, sind herzlich eingeladen!

Auf der Tagesordnung vorgesehen:

Bericht über vergangene Aktivitäten

Vorschau

Turnusgemäße Neuwahl des Vorstands



NICHTS  SO  WIE  ES  SCHEINT.
Junge Kunst aus Rheinland-Pfalz
18. Dez. 2011 - 15. Januar 2012
Kunsthaus Frankenthal, Hans-Kopp-Straße 22
Eröffnung am Sonntag, 18. Dezember, 16 Uhr
Einführung: Dr.  Susanne Kaeppele, Mannheim

 

Site_Fischer_WitweChristine Fischer:

Witwe, 2010

Seide, Polyesterwattte, Polyamid, Metall, 300 x 130 x 30

 

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Maria Kropfitsch:

"...und du musst nicht traurig sein", 2010

Bleistift, Buntstift auf Papier, 40 x 30 cm

 



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Daniel Schieben:

Vor lauter Bäumen kein Wald, 2011

Lambda-Print im Rahmen, 23 x 38 cm

Auflage 15 2AP verso signiert, datiert und nummeriert

 













Öffnungszeiten vom 20. Dez. 2011 bis 14. Januar 2012:

Täglich außer Mo. 14 – 18 Uhr, Do. 14 – 20 Uhr, Montag geschlossen

Sa. 24. Dez.,  So. 25. Dez. und Sa. 31. Dez. 2011 geschlossen.

 

Finissage am So., 15. Januar 2012, 14 - 16 Uhr

mit einem Gespräch mit den Künstlern

 

Ausstellungseröffnung:

Dr. Susanne Kaeppele:

 CHRISTINE FISCHER - MARIA KROPFITSCH - DANIEL SCHIEBEN: "NICHTS SO WIE ES SCHEINT." 18.12.11

 

Herzlich Willkommen, auch von meiner Seite zu dieser Ausstellung "Nichts so wie es scheint".
Streng alphabetisch der Reihe nach - und ich verkneife mir die biografischen Details, die können Sie der Einladung entnehmen und nichts ist langweiliger, als immer wieder dasselbe zu hören! - :

CHRISTINE FISCHERs Objekte scheinen eigentlich Lebewesen zu sein und das macht gerade die große Irritation aus. Die aus Stoff und Polyesterwatte geformten Objekte geben den Anschein, als seien sie lebendig, als spannte Haut sich um Körperhaftes, als bedecke eine Art stoffliche Fleischmasse Knochen. Als seien längere Teile Gliedmaße, als seien kürzere, dickere Rumpf. Ich möcht an zwei, drei Beispielen das näher ausführen: Mein Lieblingsstück ist schon lange 'Zwei' in Nebenraum, eine rätselhafte Verschlingung zweier länglicher Elemente vor Schaffell. Es scheint, als wüchsen die beiden an Arme erinnernden Teile aus der Wand, als sei auch die Wand dadurch belebt. Völlig unklar ist, wessen Gliedmaßen das sein könnten, was das Wesen hier so tut, also worum es eigentlich geht. Und das ist für mich, um es ganz zu Beginn zu sagen, das Eigentliche, Wesentliche an Kunst, dass wir Assoziationen entwickeln und dennoch nichts wirklich erklären können, dass Kunst in diesem Zwischenraum bleibt. Es entsteht kein wirkliches Abbild, wir erkennen nichts und bleiben allein im Vorraum der Erkenntnis. Und dieses Alleingelassenwerden online casino vor Kunstwerken, das ist der große Moment, der entsteht bei großer Kunst, da gibt sie uns etwas, was nichts anderes, keine andere Kraft, Macht uns geben kann, etwas Unaussprechliches, etwas Ungewisses und dennoch Essentielles.
Andere Werke von Christine Fischer sind deutlicher, wie der 'Große Mulch' im Nebenraum: das sind kleine Händchen zu erkennen, da trägt der an einen Kopf denken lassende Teil eine Gasmaske. Die Künstlerin steht natürlich nicht alleine da, kann auf große KünstlerInnen zurückgreifen wie Mike Kelley und seine Stoffplastiken aus Spielzeugtieren oder Louise Bourgeois und ihre Universum aus Riesenspinnen und rosa Stofffrauen. Aber allen diesen Arbeiten ist der figurative, erkenntliche Urgrund gemein, wohingegen Christine Fischer am besten ist in der vollständigen Rätselhaftigkeit wie bei 'Zwei': wir wissen nicht, was wir sehen, wir verstehen nicht, aber sind wie magisch angezogen von dieser Unverständlichkeit. Ein weiterer Bestandteil scheint mir noch hinzuzukommen: der der leisen Bedrohung. Wenn wir uns etwa 'Daddy's Voice' anschauen, das ebenfalls an der Wand hängt und aus Gips, Strümpfen und weißen Fortsätzen besteht, wenn wir es uns näher anschauen, kommt ein leichter Grusel auf: einerseits werden Assoziationen an fremde Tiere wach; die wir nicht kennen und andererseits durch die Strümpfe und den Titel 'Daddy's Voice' ungute Gefühle und Gedanken hinsichtlich sexuellem Missbrauch auf den Plan gerufen. Aber immer herrscht auch das Thema der großen Rätselhaftigkeit, wir kommen nicht dahinter.

MARIA KROPFITSCH

Nichts so wie es scheint: Das trifft auch in hohem Maße auf die Gemälde und Zeichnungen von Maria Kropfitsch zu. Kleine Figuren, die sich in zarten Farbwolken fast verlieren, ohne deutliche Platzierung in einem unbekannten All zu verschwinden scheinen. (ohne titel, 2010) Kein Ort. Nirgends. Pastellfarbene Räume umgeben die winzigen Protagonisten, beispielsweise an dem großen Bild hier vorne rechts. Gelbtöne, die unter sich andere Farben hervorschauen lassen und die winzige liegende Figur im Vordergrund. Maria Kropfitsch erzeugt durch ihre Nicht-Orte, an denen sich ihre Figuren behaupten müssen, eine unerhörte Spannung, die nicht sofort ins Auge springt. Denn zunächst ist der Betrachter beruhigt durch freundliche Farben, kleine, zumeist weibliche Gestalten und Tiere. Doch: man lasse nie die Größenverhältnisse in der Bildenden Kunst außer Acht, ganz schnell verkehren sich die Werte, wenn Dimensionen sich ungut verschieben. Eher zu sehen bei einer Zeichnung hier vorne, wo sie einen Riesenpilz kombiniert mit einer Tanne, die natürlichen Größenverhältnisse sind außer Kraft gesetzt, eine seltsame Stimmung kommt auf.
Wer die Oberfläche verlässt, tiefer eindringt in die schemenhaften Farbwelten, den ereilt unversehens eine andere Wirklichkeit, genauso präsent wie die „normale“ Realität. Ich würde sie als emotionale Realität benennen, die viel gemeinsam hat mit einer Art Surrealität, in der die Größenverhältnisse nicht stimmen.
Schauen Sie sich die kleinen Werke hier links an der Wand an: ein klitzekleines Papierfaltboot schwimmt in einer kleinen blauen Pfütze. Es schwimmt aber eigentlich nicht, weil nicht genug Wasser da ist. Hier ist es meines Erachtens die Unmöglichkeit, die einen gewissen Zauber auslöst, und natürlich die Zartheit der Zeichnung, die Reduktion der farbigen Fläche.
Das ist das Besondere bei Maria Kropfitsch: trotz figurativer Malerei geht es nicht um Narration, es wird hier nichts erzählt. Keine süße Bilderzählung, keine sanfte Bebilderung von Handlung, sondern mit Farben und Formen werden unklare emotionale Bildräume geschaffen, in denen es um uns geht, die Betrachter, und um Maria Kropfitsch, die Malerin. Ein Dialog könnte beginnen, wenn wir bereit dazu sind.
Die im Bildkosmos eingesetzten Tiere – Hasen, Käfer, Rehe, immer wieder kleine Vögel – bringen eine eigene Charakteristik mit sich, die an Identifikation denken lässt, aber auch an Stellvertreterfunktion für Gefühle: Der zitternde Vogelbauch oder die sichtlich toten Rehe sprechen Verlorenheit an, aber auch Gefahr.
Auf einer anderen Ebene bewegen sich die reinen Bleistiftzeichnungen aus dem letzten Jahr: Eine sehr abstrahierte Mädchengestalt mit langem schwarzen Haar hält ein Haus im Arm. (ohne titel, 2010) Die Künstlerin sagt selbst, dass die Mädchen in ihren Arbeiten als Selbstporträts fungieren, aber zugleich etwas Allgemeineres ansprechen. Und so werden erneut Fragen wach, die Gefühle mit behandeln: Warum dieses Unbehaustsein, warum der Tod, warum das Haus im Arm? Soll es der Unbehaustheit, der Einsamkeit, der Melancholie etwas Festes, Stabiles entgegensetzen? Der Figur buchstäblich eine Heimat mitgeben, die sie so nicht hat? Des Menschen Haltlosigkeit und Verlorenheit in einer ihm nicht freundlich gesinnten Umgebung symbolisieren? Alle diese Punkte werden durch die Künstlerin angesprochen, die Fragen aber nicht gelöst und der Mensch in seiner existenziellen Not allein gelassen.

DANIEL SCHIEBEN

Nicht so wie es scheint: Daniel Schiebens Fotografien erinnern viel mehr an Malerei, an Siebdruck, (z.B. (k)ein Wald vor lauter Bäumen). Sie sind ganz still, verlieren sich im Weiß der Überbelichtung und vor der weißen Wandfläche. Schon seine Arbeit '80g´ entweicht dem Betrachter. Eigentlich lässt Schieben nur ein weißes Blatt Papier, das handelsübliche 80g Blatt, fallen. Aber was er aus dem Raum macht, der in der Überbelichtung ganz hell, weiß wird, das erstaunt den Betrachter sehr. Das Schweben im Raum wird so zum eigentlichen Bildgegenstand, es geht nicht mehr um Erkennbares, Verständliches, sondern nur noch um das fast konturlose Schweben bzw. hier in der Serie die einzelnen Stationen desselben. Der Raum und das Papier gehen fast in eins.
Ähnliches ist über seine Horizontlinien zu berichten (Horizont): wieder sehr überbelichtet, wieder sehr malerisch in seiner eigentlichen Unkenntlichkeit und dann: sieht man die Horizontlinie, erkennt Häuser und Bäume, aber da, sie sind ineinander gespiegelt, berühren sich spiegelbildlich, greifen ineinander ein, scheinen sich ineinander zu verlieren. Wir kennen das ja immer mal wieder aus der Laienkunst, da wird die Spiegelung ja gerne hergenommen als einfacher Bildtrick. Aber was Daniel Schieben hier macht, ist völlig anders, ist so raffiniert, so elegant, so schön und gleichzeitig schwer erkennbar. Und es ist die einzige kleine Serie, die nicht wirklich in Schwarzweiß gearbeitet ist. So wie er die Konturen vernichtet und den Bildraum auflöst, experimentiert er auch mit der Farbigkeit, ich denke mal, er probiert aus, wie weit er gehen kann, dass der Betrachter noch irgend etwas merkt, erkennt, feststellen kann.
Das ist natürlich besonders extrem bei den drei Porträts, die im Foyer (Distanz) hängen: sie scheinen die Pixel des Fernsehbildes zu zeigen, der Schwarzweiß-Kontrast ist so stark zurückgenommen, dass man fast nichts mehr erkennt, aber: es ist doch was da. Eigentlich sieht man die Gesichter am besten mit Abstand. Das wirkt sehr fremd, intim fast, verrätselt und dann doch erkenntlich. Ähnliches habe ich bisher nur in zeitgenössischer chinesischer Malerei gesehen, die ganz  - nah am Zen - , das Nichtsichtbare sichtbar macht oder zwischen Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit hin und her schwankt.
Bei der größten Serie hier 'In der Verborgenheit wartend?' verschwinden von oben aufgenommene Personen quasi im weißen Raum, überbelichtet, oder könnte man besser sagen, sie tauchen aus dem weißen Raum auf? Es geht auch hier wieder nicht um das Naheliegende, die Verhältnisse der Leute untereinander, auch nicht um Symmetrie, nicht um klare Aussagen über den Bildgegenstand. Ich behaupte, es geht ihm um das Bild an sich; was man mit dem Bild machen kann; wie lange es dauert; bis der Kopf weggebeamt ist; also ums Experiment. 
Ein Kollege und Freund von mir, Erik Schmid, bezeichnete Daniel Schieben einmal als einen Bildraumvernichter, Dokumentations-verweigerer und Vernebler, das sind wie ich finde sehr geeignete Unbegriffe für eigentliche Undinge, die aber Kunst sind. 
Keine Rede ohne Zitate:

Tobias Rehberger

„Das Unpräzise eines Kunstwerks ist doch genau seine Qualität. Dass der Betrachter anhand der Objekte Entdeckungen macht, die er ohne sie nicht gemacht hätte“.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und viel Vergnügen beim Betrachten der Werke und den Gesprächen mit den KünstlerInnen

© Dr. Susanne Kaeppele 18.12.11

Il espere alors former le tyran pour en faire l'equivalent de ce qu'on appela au XVIIIeme un despote. En fait, passer un peu de temps nue dans les bras de votre amant est tout aussi b n fique pour vacuer votre stress: