Die Treidler

VERENA SCHUBERT

Bildhauerei, Schrift, Kalligrafie

Schubert_Verantwortung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Verantwortung, Buntsandstein/Schichtplatte

 

Steinbildhauerin

Bereits im Jahr 1978 ist Verena Schubert mit der silbernen Ehrennadel

des Bundesinnungsverbands des Deutschen Steinmetz-, Stein- und Holzbildhauerhandwerks

ausgezeichnet worden. Sie war damals 47 Jahre alt

und hatte den Handwerksbetrieb zehn Jahre lang selbständig betrieben.

Ausdiesem Anlass erschien ein ausführlicher Artikel über ihre Arbeit

in der Zeitschrift „Friedhof und Denkmal“ unter dem Titel

„Grabmale – geformt aus den Gedanken der Hinterbliebenen“.

Dieser Leitlinie ihres Schaffens ist Verena Schubert bis heute treu geblieben.

In dem Grabmal, zumeist einer Stele, werden wichtige Ereignisse,

Vorlieben oder Eigenschaften der verstorbenen Person im Steinbild festgehalten.

Die Idee bildet sich während der Gespräche, die Verena Schubert mit der Familie führt.

Manche wissen, was sie gern auf dem Stein sehen wollen.

Bei anderen bildet sich allmählich ein Gedanke, über das, was dem Verstorbenen im Leben wichtig war;

wie er in den Gedanken von Ehegatten oder Kindern sich darstellt;

wie er später, wenn die Menschen an sein Grab kommen, beim Betrachten des Grabmals

in guter Erinnerung wieder bei den Lebenden ist und sie begleitet.

Treu geblieben ist Verena Schubert auch dem Handwerk insofern,

als sie nach wie vor das klassische Handwerkszeug benutzt

und Drucklufthammer oder andere elektrische Geräte

nur in Ausnahmefällten verwendet.

(AHo)